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thema grundbausteine

 
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panther
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BeitragVerfasst am: Mi 17.09.2008 06:59    Titel: thema grundbausteine Antworten mit Zitat

welche grundbausteine sollte ich beachten auf dem weg ins trockene leben, insbesondere in der anfangszeit?
wie kann ich das risiko eines rückfalls minimieren?
wie kann ich trotzdem mein individuellen weg gehen? wo fängt der gemeinsame weg an und gleicht sich in unserer abhängigkeit, wo hört er auf und wo wird er indivieduell?
_________________
Vor dem eigentliche Trinkrückfall geht ein Verhaltensrückfall vorraus und davor ein Denkrückfall
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Gast






BeitragVerfasst am: Mi 17.09.2008 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Panther, ich denke mal dass der individuelle Weg schon ganz am Anfang beginnt. Mal ganz abgesehen von den Trinkmengen und den Gründen für die Abhängigkeit, geht jeder Mensch anders mit der Krankheit um.
Einige müssen Jahre lang nach den Ursachen suchen, und andere sagen, die Ursachen spielen für mich keine Rolle, wichtig ist dass ich nichts mehr trinke.
Manche müssen "weggesperrt" werden, weil sie nicht mal in die nähe von Alkohol kommen dürfen, andere gehen, ohne Alkohol, feiern.
Ich gehöre zu denen die feiern gehen, und brauchte mir auch über die Ursachen wenig Gedanken machen. Mein Vater war Alkoholiker und deshalb bin ich damit aufgewachsen und habe früh angefangen. Für mich war es das normalste der Welt. Danach eine Maurerlehre und 20 Jahre auf dem Bau. Ich habe also den Alkohol nicht benutzt um etwas zu verdrängen oder zu bewältigen, sondern einfach, weil ich ihn über viele Jahre getrunken habe und Abhängig wurde.
Da ich auch meine Rückfälle in den verschiedensten Situationen hatte, gab es für mich keine konkreten Anhaltspunkte, wo ich Vorsicht walten lassen muss. Also hieß es für mich, frag nicht warum du getrunken hast, sondern lass es einfach.

Detlef
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ceres0905
Gast





BeitragVerfasst am: Mi 17.09.2008 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, panther,

du solltest vor allem darauf achten, daß es dir bei allem was du tust, gut geht. Daß du dich wohlfühlst dabei, und auch hinter dem stehen kannst, was du gerade tust.

LG

Ceres
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andromeda
Gast





BeitragVerfasst am: Mi 17.09.2008 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

welche grundbausteine sollte ich beachten auf dem weg ins trockene leben, insbesondere in der anfangszeit?

Grundbausteine ...........

für mich war einer : Zufriedenheit .
Anerkennung der Unfähigkeit einer Heilung meiner Krankheit
Erkenntnis , dass ich das nie wieder trinken dürfen in ein : Nie wieder trinken müssen umwandeln muss ........... sonst gehe ich kaputt .

wie kann ich das risiko eines rückfalls minimieren?

Notfallkoffer packen .
In Ruhezeiten Überlegungen anstreben , was tue ich wenn der Saufdruck kommt .

wie kann ich trotzdem mein individuellen weg gehen?
In dem du Frieden mit dir und den Dingen gefunden hast , die du nicht beeinflussen kannst und schaust , wo du gegebenen falls Veränderungen - die nur dir wichtig sind - vornehmen würdest .

wo fängt der gemeinsame weg an und gleicht sich in unserer abhängigkeit, wo hört er auf und wo wird er indivieduell?

Verstehe ich nicht so richtig ............

Der gemeinsame Weg ist die Erkrankung Alkoholismus .......... die bei jedem mit unterschiedlich starken ausgeprägten Symptomen einhergeht .
Er gleicht sich in den Symptomen .......... in den Auswirkungen auf uns unsere Familien und unseren Umgang mit der Welt , mit ihren Menschen . Anfangen ............ ist der Start , der Beginn des Individuums in seine eigene Suchtgeschichte .
Und so unterschiedlich der Weg hinein ist ............ so unterschiedlich ist auch der Weg heraus ............
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panther
ADMIN Technik und Webmaster
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BeitragVerfasst am: Mi 17.09.2008 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Verstehe ich nicht so richtig ............

Der gemeinsame Weg ist die Erkrankung Alkoholismus .......... die bei jedem mit unterschiedlich starken ausgeprägten Symptomen einhergeht .
Er gleicht sich in den Symptomen .......... in den Auswirkungen auf uns unsere Familien und unseren Umgang mit der Welt , mit ihren Menschen . Anfangen ............ ist der Start , der Beginn des Individuums in seine eigene Suchtgeschichte .
Und so unterschiedlich der Weg hinein ist ............ so unterschiedlich ist auch der Weg heraus ............


haste doch verstanden, sogar sehr gut.

für mich bedeutet suchtgedächnis, daß ich ein gedächnis hab wo gespeichert ist, in welchen situationen ich alk als lösung gesehen habe

stress
mich belohnen
kummer im herzen
ärger
ias 'ungesunder selbstmitleid'
vermeindlich besser lernen, mich konzentrieren können
vergessen wollen
mich entziehen wollen
hemmungen abbauen
selbstwertgefühl steigern wollen

hab bestimmt noch was vergessen

es gilt diesem gedächnis neuen input zu geben, daß es eine andere lösung, einen anderen weg gibt als zu saufen
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panther
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BeitragVerfasst am: Mi 17.09.2008 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

son quatsch.

die gedanken zum suchtgedächnis wollt ich auch im thema suchtgedächnis schreiben. habs dahin kopiert

gedanken zu den grundbaustienen morgen oder später. sonst wirds zuviel heute

anosnten find ich den notfallkoffer richtig gut.
ich hab ein

kennt ihr noch das spiel
was packe ich in meinem koffer ein?

daran hat mich das damels erinnert, als ich das erste mal vom notfallkoffer was hörte
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panther
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BeitragVerfasst am: Mo 14.12.2009 05:46    Titel: Antworten mit Zitat

welche grundbausteine sollte ich beachten auf dem weg ins trockene leben, insbesondere in der anfangszeit?
wie kann ich das risiko eines rückfalls minimieren?
wie kann ich trotzdem mein individuellen weg gehen? wo fängt der gemeinsame weg an und gleicht sich in unserer abhängigkeit, wo hört er auf und wo wird er indivieduell?

grundbausteine die mir halfen auf meinem trockenen weg
trocken zu werden und zu bleiben

-alkoholfreie zone
-meide orte wo grtrunken wird, gerade in der anfangszeit
-prinzip der risikominimierung
-anschluss und austausch in einer shg
-nicht mehr alleine machen
-ertsmal auf die alten hasen hören, ohne aber..die den weg schon gegangen sind, auch wenn ich ein individium bin und individuelle sachen mit bringe
-aufhören zu denken bei mir ist es anders oder anders gelagert
-es mir wieder wert sein
-gesunden egoismus entwickeln
ect

vielleicht können wir zusammen ergänzen welche bausteine wichtig waren, mir geholfen haben

ich muss gleich los

übringens gibt es die grundbausteine auch für die cos......
macht euch mal gedanken
so wesentlich unterscheidet sich der genesungsweg nicht für mich
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MADMAX
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BeitragVerfasst am: Mo 14.12.2009 10:57    Titel: hoi panther Antworten mit Zitat

Anhang zu deinen Tips:

Sich unter aufgezwungene Kontrolle bringen
- In einer Beziehung-kein Geld in die Hände bekommen
- kontrolle durch den Arzt(Blut) - regelmässig, ohne wen und aber
- am normalen Leben teilnehmen, in Begleitung von "Eingeweihten"
- Einweihen was mit mir los ist, alle die un - oder mittelbar mit mir zu tuen haben

LG MADMAX
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Bernstein
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BeitragVerfasst am: Mo 14.12.2009 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

hallo madmax

Zitat:
In einer Beziehung-kein Geld in die Hände bekommen


das liest sich wie sich selbst entmündigen ..
eigenverantwortung in andere hände geben .
was würde deine partnerin dazu sagen , wenn du ihr deine gesamten finzanzellen angelegenheiten überträgst ?
ein paar euro für alkohol finden sich immer , wenn du suchtdruck bekommst .
ich denke das soll sinn der sache sein . dass du kein geld in den händen haben willst .
ich bin selbst angehörige und habe jahrelang die finanzellen Sachen in unser beziehung geregelt . heute regelt mein partner seine finanzellen angelegenheiten selbst . er ist auch seid kurzem trocken .
ich denke das gehört doch mit zum trocken werden .. eigenverantwortung übernehmen .
ich weis nicht wie ich mich fühlen würde , wenn ich um jeden euro fragen sollte ?
ich denke es ging mir nicht gut dabei . ich versuche mich gerade da hinein zuversetzen .
ich glaube da leidet das selbstwertgefühl . was bin ich noch wert ? was traue ich mir selbst noch zu ? welchen preis zahle ich für das trockene leben ?
was bürde ich dem anderen auf , damit ich trocken bleibe ?
das sind fragen die kommen mir jetzt spontan in den kopf , wenn ich versuche mich in die lage eines betroffenen zu denken .

l.g. bernstein
wir können nur voneiander lernen , wenn wr verstehen , was in dem anderen vorgeht .
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MADMAX
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BeitragVerfasst am: Mo 14.12.2009 13:15    Titel: hoi Bernstein Antworten mit Zitat

Weist du-wen du so wie ich kurz vor dem eigenen aus stehst dann hast du kein Selbstwertgefühl mehr - dann bist du wie ein "Baby" das wieder laufen lernen WILL.
Das ist das schlimmste daran und das beste daran-diese EINSICHT - dann macht es weh - dann kommen Dinge hervor die du vorher einfach "weggesoffen" hast.
Und wer nicht schon am eigenen Leib diese unsägliche, allesbeherschende Sucht erlebt hat, dieses-mir ist doch alles egalgefühl-der kann uns Süchtige nicht verstehen.
Aber ich finde es schön(traurig) das es so ein Forum gibt - weil der Austausch, das drüber reden beiden seiten die Augen aufmacht.
Frau / Mann - beiderseits, Süchtig oder Betoffen sehen das man nicht alleine mit diesem Problem dasteht.
LG MADMAX
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Bernstein
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BeitragVerfasst am: Mo 14.12.2009 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

hallo madmax

Zitat:
dann bist du wie ein "Baby" das wieder laufen lernen WILL.

und das finde ich so gut .. dieses ich will .. ich gebe nicht auf .
ich kann lesen welcher wille dahinter steckt .. und das noch die kraft da ist wieder aufzustehen und das "laufen " zulernen.

ich verstehe jetzt besser was du meinst und wie es in dir ausschaut .
ich verstehe auch durch deine antwort meinen partner wieder ein stück mehr . warum er mir so viel aufgebürdet hatte , was er jetzt wie selbstverständlich alleine in seine hände nimmt .
Zitat:

Und wer nicht schon am eigenen Leib diese unsägliche, allesbeherschende Sucht erlebt hat, dieses-mir ist doch alles egalgefühl-der kann uns Süchtige nicht verstehen.

da hast du recht alkoholsucht nachvollziehen kann nur der , der an dieser krankheit leidet .
das wissen über die sucht und die suchtblider die die krankheit mit sich bringt .. hilft mir das verständnis für betroffene menschen aufzubringen .

wir sitzen alle in einem boot , wenn wir es schaffen alle in eine richtung zu steuern , gewinnen beide .. angehörige und betroffene .

l.g. bernstein
_________________
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man kriegt

Forrest Gump in Forrest Gump

https://www.youtube.com/watch?v=Q4zZeTl3PCY
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monika1
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Beiträge: 230
Wohnort: bielefeld

BeitragVerfasst am: Mi 16.12.2009 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mad mexx
Erst einmal ist jeder für sich selbst verantwortlich und die ersten Schritte in ein neues Leben sind schwer,doch jeder muß sie allein für sich gehen.Du kannst dir nur Hilfe an deine Seite holen aber nicht die Verantwortung für dich abgeben.
Du bist selbst für dich verantwortlich und kein Anderer.
monika 1
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man sollte immer erst nach Hilfe suchen ehe man sich betrinkt
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toro
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Wohnort: MÜNCHEBERG

BeitragVerfasst am: So 28.03.2010 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

„Weißt du, Momo, es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und am Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.

Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein. Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt, wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“ (Micnael Ende, Momo)
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