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Mit Zigaretten und Alkohol fängt´s an

 
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Christa
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Anmeldedatum: 29.04.2006 09:04
Beiträge: 6973

BeitragVerfasst am: Sa 08.05.2010 06:34    Titel: Mit Zigaretten und Alkohol fängt´s an Antworten mit Zitat

PRÄVENTION Achtklässler der Staudingerschule über Gefahr von Drogen informiert

Cannabis, Amphetamin wie "Pep" oder "Speed" sowie Betäubungsmittel in Pillenform machen auch vor Schulen nicht Halt. In der Staudingerschule ist man sich dieser Problematik bewusst. Deshalb setzen Lehrer, Schulleitung und Sozialarbeiter alles daran, Drogen entgegen zu wirken. Eberhard Speidel, Geschäftsführer des Vereins "Mit Jugend gegen Drogen" besuchte nun mit einem Betroffenen, einem ehemaligen Konsumenten, die achten Klassen der Hauptschule.

Für Prävention fehlt

oftmals das Geld

"Gerade in diesem Alter probieren die Jugendlichen viel aus", weiß Schulleiterin Ute Huck. Gemeinsam mit dem Verein "Mit Jugend gegen Drogen" und Schulsozialarbeiter Dennis Eckert soll deshalb intensive Präventionsarbeit betrieben werden. "Das ist der wichtigste Teil unserer Arbeit, auch wenn uns dafür oftmals die Mittel fehlen", ist sich Speidel sicher. Aus Erfahrung wisse er, dass die direkte Konfrontation das sinnvollste und effektivste Mittel im Kampf gegen Drogenkonsum sei, meint er. Das heißt: Die Jugendlichen treten mit einem Betroffenen in Kontakt, hören sich seinen Lebenslauf an und können Fragen an ihn richten. "Das schafft Authentizität", glaubt Speidel.

"Wir wünschen uns, dass sich die Schüler mit Problemen an uns wenden", betont Huck. Denn Speidel weiß, dass in 90 Prozent der Fälle die Drogenkarriere nach dem klassischen Muster abläuft. "Meist fängt es mit Zigaretten und Alkohol an, dann kommt irgendwann Haschisch dazu", warnt er vor zu viel Leichtsinnigkeit. Deshalb soll die Kooperation zwischen der Schule und dem Verein fest etabliert werden.

Während Martin (Name von der Redaktion geändert) aus der betreuten Wohngruppe in Osthofen von seinen Erfahrungen berichtet, ziehen sich die Lehrer kurz zurück. "Dann stellen die Jugendlichen eher Fragen", ist sich Huck sicher.

Die Schüler hören nicht nur Martins erschütternde Geschichte, sondern lernen auch Ansprechpartner kennen, was ihnen den Schritt zur Drogenberatung, sofern vonnöten, erleichtern kann. "Oftmals sind ihnen die Gefahren, die von Drogen ausgehen, gar nicht bewusst, sondern sie werden erst darauf aufmerksam, wenn ein Betroffener darüber berichtet", meint Eckert.

Erfahrungen eines Ex-Abhängigen

Martin hat mit Alkohol, Haschisch und Pep Erfahrungen gemacht. Warum hat er aufgehört? "Ich war am Ende", gibt er zu. Die Schüler sind sichtlich mitgenommen und stellen immer wieder Fragen. "Kann man zur Beratung gezwungen werden?" "In welchem Alter sind die Jugendlichen, die zur Beratungsstelle kommen?" Speidel redet den Schülern ins Gewissen, betont aber auch: "Ich kann niemanden zwingen. Der Entschluss, etwas zu ändern, muss vom Betroffenen selbst kommen." In vielen Fällen sei die Einsicht zwar da, doch die Droge stärker, kann er den Schülern berichten. "Aber letztendlich lassen sich alle Probleme auch anders lösen als mit Drogen", gibt er den Jugendlichen mit auf den Weg.

Quelle: http://www.wormser-zeitung.de/region/worms/meldungen/8868440.htm
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